Lochkarte
S M O C H

Aufbau

1886 wurden in Balimore (Maryland) Karten eingesetzt, die jeweils an den beiden Längsseiten drei Lochreihen mit insgesamt 192 Lochpositionen hatten. Es wurde mit einer Lochzange gelocht.

Lochkarte

Funktionsweise

Eine Lochkarte ist ein Spezialpapier gefertigter Datenträger, auf dem Datenerfassung und Speicherungen gemacht wurden. Im Papier wurden die Dateninhalte mit einem Lochcode abgebildet, die von elektro-mechanischen Geräten erzeugt und verarbeitet wurden.

Verwendung

In den Anfangszeiten der elektronischen Datenverarbeitung konnten viele Computersysteme ihre Eingabedaten ausschliesslich auf Lochkarten speichern.
Solange die Speicherung auf magnetischen Datenträgern nicht günstiger wurden, wurden Lochkarten auch zur Speicherung von Daten in Banken verwendet.
Sogar zum Laden von Programmen wurden Lochkarten verwendet.

Geschichte

Der Erfinder der Lochkarte ist Herman Hollerit. Er liess seine Erfindung 1884 patentieren.
Er experimentierte in den folgenden Jahren mit verschiedenen Lochkartenformaten und Anordnungen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen auf Wikipedia/Lochkarte



Hierzu können Sie ein Exponat im SANTIS Museum of Computing History betrachten.

SANTIS Training AG
Hohlstrasse 550
CH-8048 Zürich

Tel.: +41 (0)44 316 10 10

Öffnungszeiten (Mo. - Fr.)
08:00 – 11:45 Uhr
13:30 – 17:00 Uhr

Copyright © 2018, SANTIS Training AG